Folge 35 – anno 1945

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Hura, wir leben noch!

1. Folge der IV. Staffel

Fr, 20. Nov 2015
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Bescheidenheit war das große Motto zum Auftakt der vierten Staffel von ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU anno 1945.
Bescheiden, weil Adolf als einziger die Kernfamilie repräsentierte: Der jüngste Sohn Adolfo nach Bombenverschüttung im Krankenbett außer Gefecht gesetzt, Sohn Anton schon seit Jahren in Russland vermisst und nun auch noch Adele nach dem Hinterlassen eines Abschiedsbriefes verschwunden.
Da sich aber auch gleichzeitig der Krieg dem Ende neigte, blieb keine Zeit für solche Kleinigkeiten. Und so bereitete sich Adolf mit seinen bescheidenen Kenntnissen blitzartig auf die vermeintlich neuen Sprachgewohnheiten der Eroberer vor, indem er Wörter des Nationalsozialismus sammelte, die er fortan nicht mehr in seinem Wortschatz verwenden wollte.
Eine neue Frau trat in das Leben der Südknechts: Ein Fräulein Edeltraut, das aus dem südöstlichem Reich nach Leipzig flüchtete. Sogleich machte sie sich in einer ausgesprochen bescheidenen Art im Horns nützlich.
Herr Krause indes nutzte eine ruhige Minute, um Edeltraut mit seinen äußerst bescheidenen sozialen Kompetenzen Avancen zu machen.
Ein Neuanfang in jeder Hinsicht, den die Zuschauer mit einem alles andere als bescheidenen Applaus krönten.
Die nächste Folge schon am 28. November in Halle auf Einladung des Festivals Impronale.

Besetzung

Adolf Südknecht – Armin Zarbock
Freulein Traudel – Susanne Bolf
Friedrich Krause – August Geyler
Gast: Adolfo Südknecht – Yorik Habicht

Klavier – Claudius Bruns
Schlagzeug – Frank Berger

Bühnenfotos

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Videomitschnitt


zum Video der vorherigen Folge (Nr. 34)

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